Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie

Die Anästhesie ist ein medizinisches Fachgebiet, das unterschiedliche Verfahren und Behandlungen umfasst. Dazu zählt das Anästhesieverfahren, deren Vor- und Nachbehandlung und die Aufrechterhaltung vitaler Funktionen während und nach operativen und diagnostischen Eingriffen. Die Intensivmedizin und Schmerztherapie gehört ebenfalls zum Fachgebiet der Anästhesie.

Alle Leistungen des Fachbereichs

Ersttermin
€ 200,00
Folgetermin
€ 120,00
Wellness Hypnose Ersttermin
€ 200,00
Wellness Hypnose Folgetermin
€ 150,00
Ersttermin
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Die ÄrztInnen und TherapeutInnen unseres Fachbereichs

Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie
Dr.

Astrid Mosser

Wahlarzt / Privat

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Welche Arten der Schmerztherapie gibt es?

Personen, die an chronischen Schmerzen leiden, sind jene Patientinnen und Patienten, denen eine Schmerztherapie verordnet wird. Unter chronischen Schmerzen versteht man die Art von Schmerz, die über Wochen, Monate oder sogar Jahre andauern kann. Chronische Schmerzen können sich durch Schlafprobleme, Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Stimmungsschwankungen, Schwäche und Energielosigkeit äußern. Sie können nicht nur die physische sondern auch die psychische Gesundheit sehr stark beeinträchtigen. Personen mit diesen Beschwerden kann am besten geholfen werden, wenn sich ein Arzt oder eine Ärztin ein Krankheitsbild macht und auf Basis dessen eine oder mehrere geeignete Schmerztherapien verordnet.

Schmerztherapie mit Medikamenten

Um die Beschwerden und Schmerzen zu lindern, können unterschiedliche Arten von Medikamenten eingesetzt werden. Dazu zählen folgende Medikamente:

  • Schmerz- und Entzündungshemmer: Einen schmerzlindernden Effekt und eine leichte muskelentspannende Wirkung hat Paracetamol. Entzündungshemmende Eigenschaften weisen zum Beispiel Ibuprofen, Diclenofac und Naproxen auf, daher sind diese Mittel vor allem bei entzündungsbedingten Schmerzen sinnvoll.
  • Opioide: Hierbei handelt es sich um die stärksten Schmerzmittel. Mediziner behandeln mit Opioiden mittelstarke bis sehr starke Schmerzen, die zum Beispiel bei Krebserkrankungen und nach Operationen und Unfällen entstehen. 
  • Pflanzliche Arzneimittel: Schmerzen, die aufgrund von Entzündungen entstanden sind, können ergänzend mit natürlichen Mitteln behandelt werden. Oft werden hierbei Extrakte aus Weidenrinde, Arnikablüten oder Brennnesselblättern eingesetzt. Synthetische Mittel haben jedoch eine höhere Wirksamkeit, gleichzeitig weisen pflanzliche Mittel weniger Nebenwirkungen auf.
  • Antidepressiva: Bei bestimmten Schmerzarten werden auch Medikamente verschrieben, die eigentlich gegen Depressionen eingesetzt werden, jedoch die Schmerzverarbeitung beeinflussen können.
  • Sedoanalgesie: Hierbei handelt es sich um eine medikamentöse Schmerzausschaltung, bei der gleichzeitig das Bewusstsein beruhigt bzw. gedämpft wird. Es ist ein sogenannter Dämmerschlaf für medizinische Kurzeingriffe.

Nicht medikamentöse Schmerztherapie

Schmerztherapie kann auch ohne medikamentöser Behandlung erfolgen. Unterschieden werden dabei folgende Arten der Therapie:

  • Psychologische Behandlungsmethoden: Kognitive Verhaltenstherapie, tiefenpsychologische Behandlung
  • Meditation: Schmerzpatientinnen und Schmerzpatienten kann durch die achtsamkeitsbasierten Meditationsübungen geholfen werden zu einer besseren Akzeptanz ihres körperlichen Zustands zu kommen. Das kann ihnen mehr Energie und Kraft geben, um aktiver zu werden und ihr Leben bedeutsamen Dingen zu widmen. Das Ziel dabei ist es, die Lebensqualität zu steigern.
  • Hypnose: Zur Schmerzlinderung kann die Hypnose eingesetzt werden, da sie die Schmerzverarbeitung verändern kann. Die Patientinnen und Patienten werden in Trance versetzt und erleben dabei eine veränderte Zeit- und Außenwahrnehmung. Dabei entwickeln sie innere Bilder, die darüber Veränderungsprozesse einleiten können.
  • Entspannungstraining

Beachten Sie bitte, dass Patientinnen und Patienten, die eine Schmerztherapie durchführen, eventuell nicht sofort eine Wirkung wahrnehmen können. Abhängig vom Krankheitsbild und dem Gesundheitszustand der Person, kann der Heilungsprozess rascher oder langsamer fortschreiten.