Flugmedizin

Die Flugmedizin dient dazu die psychische und physische Flugtauglichkeit von Pilotinnen und Piloten sowie der Kabinenbesatzung zu überprüfen.

Alle Leistungen des Fachbereichs

CC
Erstuntersuchung / Verlängerung / Erneuerung
€ 150,00
Bei folgenden Ärzten / Therapeuten möglich:
LAPL
Erstuntersuchung / Verlängerung / Erneuerung
€ 200,00
Bei folgenden Ärzten / Therapeuten möglich:
Tauglichkeitsklasse 1
Verlängerung / Erneuerung
€ 270,00
Bei folgenden Ärzten / Therapeuten möglich:
Tauglichkeitsklasse 2
Erstuntersuchung / Verlängerung / Erneuerung
€ 220,00
Bei folgenden Ärzten / Therapeuten möglich:
Tauglichkeitsklasse 3
Verlängerung / Erneuerung
€ 270,00
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Die ÄrztInnen und TherapeutInnen unseres Fachbereichs

Flugmedizin
Dr.

Tobias Conrad

Ordinationszeiten

Samstag
Flugmedizin, Allgemeinmedizin
Dr.

Julia Horak

Ordinationszeiten

Montag geschlossen
Mittwoch 16:00 - 19:00
Freitag geschlossen

Flugmedizin

Als Teildisziplin der Medizin, befasst sich die Flugmedizin mit Luft- und Raumfahrtmedizin. Gegenstand der Flugmedizin sind physikalische und medizinische Besonderheiten des Aufenthaltes von Luft- und Raumwelt, sowie das Wohlergehen des fliegenden Personals und der Passagiere.

Flugmedizinische Sachverständige tragen eine wesentliche Rolle zur Sicherheit in der Luftfahrt bei und sind für die physische und psychische Tauglichkeitsbeurteilung verantwortlich. Sie berechtigen Pilotinnen und Piloten, Flugverkehrsleiter und -verkehrsleiterinnen oder Flugbegleiter bzw. -begleiterinnen mittels Ausstellung eines entsprechenden flugmedizinischen Tauglichkeitszeugnisses seine / ihre mit der Lizenz verbundenen Berechtigungen und Rechte auszuüben.
 

Flugmedizinische Untersuchungen

Flugmediziner oder Flugmedizinische Sachverständige führen regelmäßig Untersuchungen für die folgenden Tauglichkeitsklassen durch:
 

Klasse 1: Berufsluftfahrzeugführer

  • Flugzeugführer (ATPL, CPL)
  • Führer von Hubschraubern
  • Luftschiffführer
  • Flugingenieure
  • Flugtechniker auf Hubschraubern der Polizei

Klasse 2: Privatluftfahrzeugführer

  • Führer von Flächenflugzeugen
  • Führer von Hubschraubern
  • Führer von Segelflugzeugen
  • Freiballonführer gewerblich oder privat
  • Luftsportgeräteführer
  • Ultraleichtpiloten
  • Parabelflüge

LAPL (light aeroplane pilot licence): Freizeitluftverkehr

  • LAPL A: Aeroplane / Flugzeuge
  • LAPL H: Hubschrauber
  • LAPL S: Segelflugzeuge
  • LAPL B: Ballon

CC:  Tauglichkeit der Kabinenbesatzung (cabin crew)


Untersuchungsmethoden

Die Tätigkeit als Fliegerarzt, auch flugmedizinischer Sachverständiger (engl. Aeromedical Examiner) genannt, erfordert spezielle Kenntnisse über die besonderen Bedingungen, denen der menschliche Organismus während eines Fluges ausgesetzt ist, insbesondere der Flugphysiologie. Zu den Untersuchungen zählen normalerweise die Erhebung der Krankengeschichte, Blut- und Harnuntersuchungen, ob etwa Leberfunktionsstörungen oder Diabetes ausschließen zu können.

Unter bestimmten Umständen wird auch ein Ruhe-EKG (Elektrokardiogramm) gemacht. Ein Belastungs-EKG wird etwa bei Bedarf durchgeführt, um vorhandene Herz-/Kreislauferkrankungen zu finden beziehungsweise auszuschließen. Des Weiteren werden Sehstärke und Hörvermögen getestet sowie das Farbsehvermögen überprüft. Insgesamt richtet sich der Umfang der Untersuchungen nach den Anforderungen an den Gesundheitszustand und die Funktion der Organe innerhalb der Flugklassen.
 

Einschränkung der Tauglichkeit?

Diagnostizierte Krankheiten führen nicht zwangsweise zu einer ?Untauglichkeit, jedoch können Erkrankungen einzelner Organsysteme zu einer Einschränkung der Tauglichkeit beitragen. Dazu zählen unter anderem: 

  • Koronare Herzerkrankungen
  • Rhythmus- und Überleitungsstörungen
  • Erkrankung der Lunge und Atemwege
  • Krankheiten im Magen-Darm-Trakt
  • Einschränkungen des Sehvermögens?
  • und weitere.

Die Flugmedizin beziehungsweise die regelmäßige medizinische Untersuchung dienen dazu die psychische und physische Flugtauglichkeit von Pilotinnen und Piloten sowie der Kabinenbesatzung zu überprüfen.